Kein Sieger im Spitzenspiel

stehend von links: Trainer Roland König, Timo Lindgens, Dominik de la Vega, Frederik Gutsche, Alexander Gutsche, Nicolas de la Vega, Nils König, Physio Yvonne Finken
kniend von links: Marvin Köster, Arrowji Sriskantharajah, Patrick Finken, Jan König, Lukas Schmitz, Max Kuhlen, Daniel Kalbe, Stephan Meyer Veröffentlicht am 31. Januar 2016

Unsere 1. Herren trennen sich vom ASV Rurtal-Hückelhoven 22:22 (8:11)-Unentschieden. Vor gut 250 Zuschauern, die für Gänsehaut-Atmosphäre sorgten, erwischte die Mannschaft von Trainer Roland König den deutlich besseren Start. Schnelle Tempogegenstöße führten zu einer 4:1-Führung. In der Anfangsphase spielten unsere Jungs vor allem ruhig und überlegt. Erst beim Stand von 6:3 (10. Minute) wurde Rurtal stärker. Unser Angriffsspiel verlor nun jeglichen Faden, unnötige Ballverluste führten zu Rurtaler Kontern. Dass diese nicht alle ihr Ziel fanden lag vor allem auch an einem bärenstarke Fredi Gutsche im Rheydter Tor. Er entschärfte reihenweise mehrere hochkarätige Rurtaler Chancen und war in dieser Phase der Rückhalt der Mannschaft. Diese schlechte Phase hielt ganze 15 Minuten, in denen unserer Mannschaft kein einziges Tor gelang. Rurtal drehte das Spiel mit einer 7-Tore-Folge auf 6:10. Mit einem 8:11 ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte schafften es unsere Jungs wieder mit Rurtal gleichzuziehen. Das Spiel war nun über weite Strecken ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst in der Schlussphase des Spiels erspielte sich Rurtal, begünstigt durch eine schwache Chancenverwertung unsererseits, eine kleine Führung. Diese 3-Tor-Führung hielt bis zwei Minuten vor dem Ende. Das Spiel erinnerte nun an das Hinspiel, wo unsere Jungs ebenfalls kurz vor Schluss mit einigen Toren in Front lagen. Die Atmosphäre in der Halle glühte, als unsere Jungs Tor um Tor aufholten. Rurtal schien etwas verunsichert, diese Führung doch noch herzugeben. 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff glichen unsere Jungs aus. Der folgende Rurtaler Angriff verpuffte genauso wie ein schneller Angriff unsererseits.
Das Spiel endete wie auch das Hinspiel mit einem Unentschieden, das keinem der beiden Teams so richtig weiter hilft. Der Aufstiegskampf bleibt somit hochspannend.

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